Frühjahrsvollversammlung 2021

Schon zum zweiten Mal hält der Stadtjugendring Landshut seine Vollversammlung erfolgreich im digitalen Raum ab.

Florian Schwing, Vorsitzender des Stadtjugendring Landshut, begrüßte am Dienstag, 20.04.2021, 35 von 40 Delegierten zu Hause vor ihren Bildschirmen. Bereits im vergangenen Herbst musste die halbjährlich stattfindende Vollversammlung online stattfinden. Um den Anwesenden der Jugendverbände wenigstens ein bisschen „Alte-Kaserne“ – Gefühl zu ermöglichen, wurden im Vorfeld kleine „Care-Pakete“ mit Getränk, Knabbereien und weiteren Kleinigkeiten versendet.

 

Nach den Willkommensworten des Vorsitzenden nahm sich Oberbürgermeister Alexander Putz Zeit, die Anwesenden zu begrüßen und die Jugendarbeit in Landshut zu loben. Gleichzeitig mahnte er angesichts der sehr angespannten Corona-Lage zu Vorsicht und Zusammenhalt, gerade auch bei den Jugendlichen.

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Von den Auswirkungen der Pandemie war auch das Jahr 2020 des Stadtjugendrings geprägt, wie der stellvertretende Vorsitzende Philipp Schaefer im Rechenschaftsbericht des Vorstands erklärte. Nach einem sehr erfolgreichen Sommerferienprogramm gab es in der zweiten Jahreshälfte Aus- und Fortbildungsangebote, die gerade noch vor dem Lockdown mit strengen Hygienemaßnahmen in Präsenz durchgeführt werden konnten. Auch die beiden Einrichtungen des SJR hatten unter den Einschränkungen zu kämpfen. Während sich die Belegungszahlen und die Einnahmen des Jugendzeltplatzes Mühlhof auf weniger als ein Fünftel des Vorjahres beliefen, mussten auch die Gruppenangebote der Stadtteilarbeit Porschestraße zum großen Teil ausfallen oder online stattfinden. Dass das aufgrund fehlender Ausstattung und mangelnden Internets nicht immer für alle Kinder und Jugendlichen vor Ort möglich ist, vor allem für die Familien in der Gemeinschaftsunterkunft, sei laut Schaefer ein großes Problem. Gerade für die schulischen Aktivitäten ist Zugang zu stabilem Internet essenziell.

Allgemein befürchtet zudem der SJR-Vorsitzende in der Zeit „nach Corona“ deutlich gewachsene Herausforderungen bei Kindern und Jugendlichen. „Die ohnehin schon teils prekäre Situation wird sich durch die Abwesenheit von begleitenden pädagogischen Angeboten nicht verbessern – im Gegenteil“, so Schwing. Er mahnte zur dringenden Einrichtung weiterer Unterstützungsangebote vor Ort, wie z.B. durch Gemeinwesenarbeit.

Im Anschluss referierte Geschäftsführer Walter Kolbeck über die Jahresrechnung 2020. Die Revisoren Marina Oertel und Florian Lang stellten den Kassenprüfungsbericht vor, der keine Beanstandungen enthielt.

Des Weiteren darf sich der Stadtjugendring über zwei neue Mitgliedsverbände freuen: die DITIB Jugend und die Naturfreundejugend stellten sich und ihre Aktivitäten den Anwesenden vor.

Der Stadtjugendring plant für dieses Jahr fleißig weiter und hofft, dass neben der Durchführung seiner Veranstaltungen (Parti-Jahr, Ferienprogramme, Spieletage, Aus- und Fortbildung etc.) auch eine Vollversammlung im Herbst in Präsenz möglich ist. Weitere Informationen zu Veranstaltungen findet ihr hier auf der Homepage.

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