Herbstvollversammlung 2020

Die Herbstvollversammlung des Stadtjugendring Landshut musste aufgrund der aktuellen Situation digital stattfinden. Nahezu alle Delegierten haben ihren Weg vor die Bildschirme zu Hause gefunden, sodass mit einer überwältigenden Anzahl an Stimmberechtigten in den Abend gestartet werden konnte. Aufgrund des Ausfalls der Frühjahrsvollversammlung war die Tagesordnung, über die der Vorsitzende Florian Schwing referierte, üppig gepackt.

Zunächst wurde von den Veranstaltungen und Arbeiten des Vorstands im Jahr 2019 berichtet, bevor sich der neue Mitgliedsverband „Queer in Niederbayern/ Lambda Bayern e.V.“ den Anwesenden vorstellte. Vertreter Tobias Asam machte besonders auf die Angebote der Jugendgruppe aufmerksam, welche von Gruppenaktivitäten, über Mediation bis hin zu Beratung reichen.

Zu den Informationen des Vorstandes der ersten Jahreshälfte 2020 bemerkte Schwing, dass trotz Corona viele der geplanten Aktivitäten ermöglicht werden konnten. So konnte der Neujahresempfang mit der Verleihung des Ehrenamtspreises im Januar und auch die Klausurtagung noch ohne Einfluss der Pandemie stattfinden. Die im Frühjahr geplanten Veranstaltungen Jugend gestaltet Freizeit, die Jugendversammlung Landshut und die Frühjahrsvollversammlung mussten leider entfallen. Dafür konnte der für den Mai geplante Jugendleitertag im Oktober nachgeholt werden. Besonders in den Sommerferien konnte das Angebot des Ferienprogrammes nahezu verdreifacht werden. Auch personell hat sich im Jahr 2020 beim Stadtjugendring einiges verändert. So konnten ein neuer Platzwart für den Jugendzeltplatz Mühlhof, eine neue pädagogische Fachkraft und eine neue Leiterin der Stadtteilarbeit Porschestraße begrüßt werden.

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Die Stadtteilarbeit Porschestraße hat aufgrund der Gegebenheiten ihr Angebot umgestellt und versuchte mit Paketaktionen und Gruppenangeboten im Freien ihre Jugendarbeit weiterfortführen zu können. Der Zeltplatz Mühlhof ist aufgrund der Hygienebestimmungen dieses Jahr nicht so ausgelastet gewesen, wie die Jahre zuvor. „Die Bestimmungen haben die prekäre Situation in Bezug auf die alten Sanitärcontainer noch verschlimmert“, so Schwing. Man sei allerdings in Gesprächen mit der Stadt und hoffe auf eine baldige Sanierung. Zusätzlich dazu stellte der Vorsitzende die Jahresplanung für nächstes Jahr vor. Im Mittelpunkt dieser steht das Themenjahr, das den Namen „Dein PartiJahr – Wir geben dir eine Stimme!“ trägt. Parti steht für Partizipation und meint die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen am Stadtgeschehen. In diesem Rahmen sollen unterschiedliche analoge und digitale Veranstaltungen durchgeführt werden. Mehr Informationen hierzu gibt es beim „Kick-off“ im Januar. Um sämtliche Vorhaben realisieren zu können wurde der Haushalt des Stadtjugendring Landshut für das Jahr 2021 auf 397.900,00 EUR festgesetzt und einstimmig beschlossen.

Bei den durchgeführten Neuwahlen konnte der Vorstand komplett wiedergewählt werden. Florian Schwing (BDKJ) wurde als Vorsitzender bestätigt, ebenso Philipp Schaefer (THW) als stellvertretender Vorsitzender. Martin Birkner (DGB Jugend), Veronika Glashauser (BSJ), Anna-Maria Graf (ohne Delegation), Martin Härtl (DGB Jugend), Susanna Held (BDKJ Landshut), Annika Peter (EJ) und Andreas Sauter (BSJ) komplettieren den Vorstand.

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Der neugewählte Vorstand mit den Mitarbeiter_innen der Geschäftsstelle.

(Text: Stephanie Neupert)

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