Neuigkeiten zum Mühlhof

Unser Vorsitzender Florian Schwing und unser Geschäftsführer Walter Kolbeck sind Ende August von der Landshuter Zeitung zum aktuellen Zustand unseres Zeltplatzes - dem Mühlhof - interviewt worden. Das Interview und den Artikel aus der Landshuter Zeitung, vom Samstag, 22.08.2020 von Ingmar Schweder, könnt ihr hier nachlesen.

Der gesamte Bericht wurde aus der Landshuter Zeitung vom 28.08.2020 entnommen:

Am Jugendzeltplatz Mühlhof auf den Isarhangleiten könnte eigentlich alles wunderbar sein. Die Wiese ist saftig grün. Die Apfelbäume tragen Früchte. Grill und Feuerstelle funktionieren optimal und das gepflegte Haus, in dem sich der Aufenthaltsraum mit Holzofen, Küche und Kickerkasten befindet, reiht sich passend in die natürliche Umgebung ein.

Natürlich fehlen derzeit die ZelLZter. Mit 2700 Gästen an 67 Tagen verbuchte der Stadtjugendring als Betreiber 2019 ein besonders starkes Jahr. Durchschnittlich nutzten 2200 Besucher den Mühlhof in den Jahren davor, meist in den Ferien. Der Jugendzeltplatz – übrigens in seiner Ausrichtung der einzige der Stadt – ist überregional gefragt, sagt Geschäftsführer Walter Kolbeck. Ein Kritikpunkt, den sich Kolbeck und der Vorsitzende des Stadtjugendrings, Florian Schwing, von den Zeltplatzbesuchern immer wieder gefallen lassen müssen, ist der Zustand der Sanitäranlagen. Die befinden sich in einem mittlerweile altertümlichen Containeranbau an der Rückseite des Hauses.

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Nur jeweils zwei Duschen für Männer und Frauen kann der Zeltplatz anbieten, der teils mit Gruppen bis zu 100 Personen belegt wird. In die Jahre gekommen sind auch die Toiletten und Wachbecken. Der Boiler fällt ab und zu aus. Ein Hygienekonzept wegen Corona kann ebenfalls nicht umgesetzt werden, Übernachtungen fallen deshalb aus. Schwing sagt: „Wir wollen in Landshut qualitative Jugendarbeit anbieten und ein starker Partner für die Jugend sein. Mit der Ausstattung am Mühlhof ist das derzeit nicht möglich. Wir können und wollen den Zeltplatz wegen fehlender Standards nicht mehr ewig auf diesem Niveau weiterbetreiben. Darauf wollen wir aufmerksam machen.“ Ansprechpartner des Stadtjugendrings ist die Stadt Landshut. Es gab laut Schwing bereits gute Gespräche. Die Idee: In einem neuen Anbau sollen ausreichend Duschen und WCs unterkommen, aber auch die kleine Küche aus dem Aufenthaltsraum – laut Kolbeck für Großgruppen kaum effektiv nutzbar – soll umziehen. „Die Stadt hat uns bisher immer gut unterstützt. Es könnte aber zügiger gehen“, sagt Kolbeck. Es sei bereits ein Architekturbüro tätig gewesen, das den Bestand am Mühlhof unter die Lupe genommen habe. Doch seit Februar, so der Geschäftsführer, herrsche bei dem Thema Funkstille. Gerhard Mayer, Leiter des Amts für Gebäudewirtschaft im Baureferat, sagt, dass das Projekt in die Anfänge der Coronazeit gefallen sei. „In der Folge hat die Stadt Landshut neue Bauprojekte, die noch nicht begonnen und für die noch keine Haushaltsmittel eingestellt wurden, wegen der unsicheren Haushaltsentwicklung auf Eis gelegt.“

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Die gute Nachricht: „Wie Mayer der LZ bestätigt, sollen für den Haushalt 2021 zumindest Planungsmittel für das Projekt am Zeltplatz Mühlhof eingestellt werden. Kolbeck und Schwing sagen: „Es wäre gut zu wissen, was so ein Anbau kostet, doch da brauchen wir die Unterstützung der Stadt. Wir sind der Meinung, dass die Stadt den Zeltplatz als Einrichtung unbedingt halten sollte. Sonst bleibt wieder ein beträchtlicher Teil der Jugend aus Landshut fern, das wollen wir nicht.“

Autor: Ingmar Schweder, Landshuter Zeitung

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