Frühjahrsvollversammlung 2018

Auf seiner Frühjahrsvollversammlung hatte der Vorstand des Stadtjugendrings Landshut Neuigkeiten im Blick auf den Jugendzeltplatz zu verkünden. Nach dem Jahresbericht und der Entlastung des Vorstands wurden bereits Aktionen zur Landtagswahl im Herbst vorgestellt. Der zweite Bürgermeister der Stadt, Dr. Thomas Keyßner lobte die umfangreiche Arbeit des SJR.

Etwas verzögert begann die Vollversammlung in der Alten Kaserne, da sich einige Delegierte verspätet hatten. Die Moderatorin der Veranstaltung, Vorstandsmitglied Susanna Held, informierte zunächst die Anwesenden, dass leider zwei Verbänden satzungsgemäß das Vertretungsrecht entzogen wurde. Dies wurde nötig, weil die Trachtenjugend und auch die Naturfreunde-Jugend momentan keine aktive Kinder- bzw. Jugendgruppe mehr auf dem Stadtgebiet betreiben.
In seinem Grußwort dankte Dr. Thomas Keyßner auch im Namen des Oberbürgermeisters dem SJR-Vorstand für seine kontinuierliche und recht umfangreiche Arbeit der letzten Jahre. Er ging auch darauf ein, dass die politische Bildungsarbeit immer ein wichtiges Betätigungsfeld des Stadtjugendrings ist und war. „Es ist eine tolle Sache, dass sich wieder eine Initiative gebildet hat, um in Landshut ein Jugendparlament zu gründen. Hierbei ist der Stadtjugendring sicher ein kompetenter Partner.“ Er freue sich zudem wieder, dass der SJR Aktionen zur Landtagswahl im Herbst veranstalte.
Dies bestätigte der Vorsitzende Tobias Weger-Behl. „Wir werden gemeinsam mit dem Kreisjugendring und dem Jugendkulturzentrum eine Podiumsdiskussion veranstalten. Eine neue Idee haben wir bereits, um die Veranstaltung noch dynamischer und jugendgemäßer zu gestalten.“ Auch die Möglichkeit eines Landtagsbesuchs für die Landshuter Jugendverbände werde derzeit geprüft.
In seinem Jahresbericht ging der Vorsitzende ausführlich auf die Arbeit im Vorstand ein. Die Umgestaltung des Corporate Designs war im letzten Jahr sehr zeitaufwändig. Hier bedankte er sich bei dem stellvertretenden Vorsitzenden, Florian Schwing, der diese Aktivität maßgeblich geprägt hat. Ein besonderes Highlight im letztjährigen Sommerferienprogramm war die Hüttenbauwoche in der letzten Ferienwoche. Die vorherige Geschäftsführerin, Gabi Krägenbrink, initiierte diese Aktion gemeinsam mit dem KJR und der kommunalen Jugendarbeit aus Stadt und Landkreis. Eine neue Herausforderung für das Team der Stadtteilarbeit in der Porschestraße stellt die Begegnung der Bewohner vor Ort mit den geflüchteten Menschen in der neu bezogenen Gemeinschaftsunterkunft an der Porschestraße dar. Aber bereits das gemeinsame Weihnachtsbacken zeigte den Kooperationspartner sofort, dass hierbei ein sehr guter Anfang gemacht ist. Weitere integrative Aktionen sind hierzu geplant.

Die Übernachtungszahlen des Jugendzeltplatzes Mühlhof blieben 2017 auf einem sehr zufriedenstellenden Niveau von knapp 1700 Übernachtungen. Tobias Weger-Behl informierte auch über die aktuellen Entwicklungen. „Es hat sich bei einer Besichtigung sehr deutlich gezeigt, dass ein möglicher Alternativstandort an der Gretlmühle viele negative Faktoren aufweist.“ Die direkte Nähe zu einem kleinen Weiher und einer Fabrikruine sowie die eher knapp bemessene Wiesenfläche stünden einer attraktiven und zweckmäßigen Platzgestaltung entgegen. „Und so sind wir in Gesprächen mit dem Sachgebiet Jugendarbeit und dem Stadtkämmerer Rupert Aigner schnell zu dem Ergebnis gekommen, dass die Gretlmühle vom Tisch ist.“ Damit sei auch der umfangreiche Antrag der CSU-Stadtratsfraktion diesbezüglich nicht mehr relevant. Dies hätte man gerne in einem persönlichen Gespräch klären können, so der Vorsitzende. Momentan stehen die Zeichen auf Bleiben. Gemeinsam mit der Heiliggeist-Spital-Stiftung und der Stadtverwaltung wird sondiert, wie der aktuelle Zeltplatz auf dem Mühlhof fit für die Zukunft gemacht werden könne. „Diese Entwicklung freut uns sehr“, bestätigte Weger-Behl.

Die Jahresrechnung bescheinigte einen ausgeglichenen Haushalt und der neue Geschäftsführer, Walter Kolbeck, konnte berichten, dass sogar knappe 5000 Euro den Rücklagen zugeführt werden konnten. „Die brauchen wir auch dringend, denn in diesem Jahr werden wir unseren alten Kleinbus durch einen neuen ersetzen.“ Die Revisoren bescheinigten eine einwandfreie Haushaltsführung und so wurde der Vorstand anschließend einstimmig entlastet.

Zum Ende der Versammlung wies der Vorsitzende noch auf die Bewerbung für den Landshuter Jugendpreis hin. „Außerdem findet heuer im Sommerferienprogramm wieder die MitmachZirkus-Woche statt. Das wird bestimmt ein riesen Spaß!“ Auch der Jugendleiter-Tag und ein Präventionsseminar gegen sexuelle Gewalt in Vereinen und Verbänden wurden vorgestellt.

Frühjahrsvollversammlung 2018

 

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